Herren

Thüringenliga
Donnerstag, 28. März 2019

Saisonabschluss mit Sieg, Niederlage und Vizemeisterschaft?

geschrieben von Sebastian Ziehn
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Am letzten Spieltag der Saison empfingen die TU-ler den bis dahin noch amtierenden Thüringenliga-Vizemeister aus Eisenach, der den Staffelstab jedoch nach zwei eindeutig verlaufenen Partien an den VC Gotha II, den zweiten TU-Gegner des Tages, abgeben musste.

Ilmenau, 23. März 2019

SV - Wartburgstadt Eisenach I

-

SV TU Ilmenau

3

:

0

25

 

22

25

 

15

25

 

21

Gegen die Wartburgstädter wechselten sich zunächst Hoch- und Tiefphasen beider Teams ab, sodass die TU-ler sich nach einem schnellen 0:4-Rückstand wieder in Führung brachten, um anschließend erneut mit 11:15 zurückzuliegen. Eine Leistungssteigerung am Ende des Satzes gepaart mit einer Aufschlagserie des eingewechselten Brödler bescherte den TU-lern letztendlich doch noch den Satzgewinn zum 25:22. Im zweiten Satz spielte dann zunächst nur die Mannschaft aus Ilmenau. Nach einer 11:6-Führung wusste vor allem die Blockarbeit von Ecke, Langbein und Ingelmann zu brillieren, sodass der Satz beim Stand von 21:7 bereits vorzeitig entschieden war – bei den Eisenachern konnte Top-Spieler Aßmann aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung nur als Libero agieren. Sein Fehlen im Angriff machte sich deutlich bemerkbar. Der dritte Satz verlief dann wieder deutlich ausgeglichener. Bis zum 9:12 liefen die Ilmenauer stets einem kleinen Rückstand hinterher, der jedoch durch eine Aufschlagserie von Ingelmann in eine Führung verwandelt werden konnte, welche die TU-ler bis zum Ende des Satzes nicht mehr aus der Hand gaben.

SV TU Ilmenau

-

Volleyball Club Gotha II

0

:

3

13

 

25

25

 

27

19

 

25

Durch den Sieg gegen die Eisenacher waren die TU-ler auf einen Punkt (jedoch bei einem absolvierten Spiel mehr) auf den VC Gotha II aufgerückt und bewahrten sich bis dahin zumindest theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Schnell zeigte sich jedoch, warum die Zweitvertretung des VC Gotha an der Spitze der Liga steht: besetzt mit einigen ehemaligen Zweit- und Drittligaspielern ist gegen diese Mannschaft in Vollbesetzung in dieser Liga kaum ein Kraut gewachsen. Bis zum 7:10 im ersten Satz konnte dieser noch recht offen gehalten werden, jedoch geriet die Annahme gegen die druckvollen Aufschläge des VC Gotha dermaßen ins Wanken, dass kaum ein geordneter Spielaufbau stattfinden konnte. Im Angriffsspiel waren die Gothaer zudem höchst effizient, sodass ein deutliches 13:25 die Konsequenz war. Im zweiten Satz zeigten die TU-ler dann ihre stärkste Leistung des Tages und nutzten eine Gothaer Schwächephase höchst effektiv, um sich eine 6-Punkte-Führung zu erarbeiten. Umso ärgerlicher war es, dass man sich nach einer 20:15-Führung und drei erspielten Satzbällen nicht mit einem Satzerfolg belohnen konnte. Im dritten Satz lief man stets einem Rückstand hinterher – aber das sportliche Ergebnis des Spiels, das eigentlich längst entschieden war geriet nun zur Nebensache, als Außenangreifer Steen Hickethier nach sieben Jahren SV TU Ilmenau von Trainer Alexander Heisig ausgewechselt wurde und der Trainer sich im Namen der Mannschaft bei Hickethier und Michael Ivanov, der den SV TU ebenfalls verlassen wird, aber verletzungsbedingt leider nicht mitwirken konnte, für das Engagement auf uns neben dem Feld bedankte.

 

Ein Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft geht an den VC Gotha II, die das Spiel letztendlich problemlos mit 3:0 gewinnen konnten. Die TU-ler könnten zum vierten Mal in Folge Vizemeister werden, jedoch hat der VSV Jena II noch die Möglichkeit mit einem Sieg beim letzten Spiel gegen Weimar, an den Ilmenauern vorbeizuziehen. Die TU-Jungs bedanken sich bei Robin Anders und Benjamin Enders für die äußerst gelungenen Musik- und Moderationsbeiträge während der Heimspieltage. Ebenso bedankt sich die Mannschaft bei den zahlreich über die Saison erschienen Zuschauern – an diesem Tag rund 70 – in der Campushalle. Ein besonderer Dank gilt zudem der Privatbrauerei Gessner für die Zusammenarbeit während der Saison – insbesondere für die Einkleidung der Mannschaft mit Sweatshirts.

Für Ilmenau spielten: Köbe, Breuel, Brödler, Ecke, Giese, Hickethier, Ingelmann, Langbein, Tischendorf, Ziehn

Gelesen 400 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 28. März 2019
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