Herren

Thüringenliga
Dienstag, 07. November 2017

Souveräner Viertelfinal-Einzug

geschrieben von Sebastian Ziehn
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In der zweiten Runde des Thüringenpokals traten die TU-Volleyballer in Erfurt gegen die niederklassigen Teams vom SWE-Volley Team Erfurt sowie dem VSV Jena III an. Lediglich der Sieger dieses Turniers qualifiziert sich für das Viertelfinale.

Da man lediglich mit sechs Spielern anreiste, musste Trainer Heisig etwas improvisieren. So agierte der eigentliche Libero Ziehn auf der Zuspielposition. Hickethier und Rudolph im Außenangriff, Ivanov und Stiehler im Mittelblock sowie der eigentliche Zuspieler Giese als Diagonalangreifer komplettierten den TU-Sechser.

Erfurt, 05. November 2017

SWE Volley-Team

-

SV TU Ilmenau

1

:

3

17

 

25

16

 

25

25

 

19

22

 

25

In den ersten beiden Sätzen gegen das SWE-Volley Team präsentierten sich die Ilmenauer dominant und untermauerten ihre Favoritenrolle. Dementsprechend wurden beide Sätze mit 25:17 bzw. 25:16 recht deutlich gewonnen. Danach zogen die Erfurter nahezu ihr komplettes Spiel über ihre Regionalliga-erfahrenen Spieler Pößel und Stauß auf, die durch ihre Durchschlagskraft im Angriff nahezu im Alleingang für den 25:19-Satzerfolg sorgten. Die TU-Volleyballer taten sich gegen immer stärker aufspielende Gastgeber zunehmend schwer und lagen auch im vierten Satz bis zum 15:17 zurück. Stiehler hatte dann mit einer Aufschlagserie maßgeblichen Anteil am Satz- und Matcherfolg (25:22).

SV TU Ilmenau

-

1. VSV Jena III

3

:

0

25

 

??

25

 

20

25

 

17

Als stärker einzuschätzender Gegner galt der VSV Jena III – aktuell Drittplatzierter der Verbandsliga Nord. Insbesondere der starken Angriffsquote von Stiehler war es zu verdanken, dass die Ilmenauer schnell mit 10:5 in Führung lagen, die jedoch nach einer Jenaer Aufschlagserie schnell wieder egalisiert wurde. Bis zum 14:15 aus Ilmenauer Sicht verlief das Spiel auf Augenhöhe, ehe den Ilmenauern dank guter Aufschläge von Ziehn sowie starker Blockarbeit sieben Punkte in Folge gelangen, wodurch der Satz vorzeitig entschieden wurde. Im zweiten Satz lagen die TU-ler schnell mit 4:0 in Führung. Jena steigerte sich nun und viele umkämpfte Ballwechsel entstanden – oft mit dem besseren Ende für den VSV. Ab dem 18:17 spielten die Ilmenauer dann wie aus einem Guss – Rudolph setzte den Gegner mit seinen Aufschlägen unter Druck und insbesondere Hickethier konnte sich im Angriff in Szene setzen. Der 25:20-Satzerfolg war die logische Konsequenz daraus. Diese starke Vorstellung konnte auch im dritten Satz gezeigt werden, als man nach einer erneuten Aufschlagserie des stark aufspielenden Rudolph mit 8:4 vorne lag. Die bis hierhin eher im Schatten von Hickethier und Stiehler spielenden Giese und Ivanov wurden nun häufiger vom Zuspieler in Szene gesetzt und machten wichtige Punkte für ihr Team. Der 25:17-Satzerfolg geriet lediglich in der Satzmitte etwas in Gefahr, wurde jedoch durch einen sehr starken Schlussspurt perfekt gemacht.

In vier Wochen findet dann das Viertelfinale statt. Dort treffen die TU-ler entweder auf einen weiteren Thüringenligisten oder mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eins der drei Regionalliga-Teams (VC Erfurt, VSV Jena I, SVC Nordhausen).

Für Ilmenau spielten: Hickethier, Giese, Ivanov, Rudolph, Stiehler, Ziehn

Gelesen 568 mal Letzte Änderung am Dienstag, 07. November 2017
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