Herren

Thüringenliga
Sonntag, 06. Dezember 2015

Unnötige Niederlage im Schlüsselspiel

geschrieben von Sebastian Ziehn
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Nach dem furiosen 3:2-Erfolg gegen den souveränen Tabellenführer aus Nordhausen gastierten die TU-Jungs am vergangenen Wochenende bei der zweiten Mannschaft des VSV Jena. Da diese das erste Spiel des Tages gegen den VC Gotha II gewinnen konnten, mussten die Ilmenauer das Spiel gewinnen, um den Anschluss an den Tabellenzweiten aus Weimar sowie die Jenaer nicht zu verlieren.

Jena, 05. Dezember 2015

1. VSV Jena II

-

SV TU Ilmenau

3

:

2

25

 

20

25

 

22

22

 

25

21

 

25

15

 

10

Den Uni-Städtern gelang im ersten Satz mit dem 5:0 nach einer Aufschlagserie von Ziehn ein Blitzstart. Doch so zügig dieser Vorsprung entstand, so schnell war er auch schon wieder aufgebraucht, wodurch die TU-Jungs ab dem 7:9 einem Rückstand hinterher liefen. Vor allem durch eine zu hohe Fehlerquote in der Annahme gingen wichtige Punkte und am Ende der erste Satz mit 20:25 verloren. Ein ähnlicher Spielverlauf bot sich den Zuschauern im folgenden Satz. Jena führte trotz mäßigem Spiel und recht hoher Fehlerquote ab der Mitte des Satzes, weil die Ilmenauer Jenas Schwächen nicht ausnutzen konnten, technische Fehler begangen und im Angriff teils kopflos agierten. Bereits mit dem Rücken zur Wand stehend, zeigte man im dritten Satz nun endlich, wenn auch nur streckenweise, warum man vier der letzten fünf Spiele für sich entscheiden konnten. Vor allem Hickethier sowie Neuzugang Rath, der das erste Mal im TU-Trikot spielte, punkteten ein ums andere Mal im Angriff. Nach Aufschlagserien von Köbe und Hickethier setzte man sich etwas ab und verteidigte den 3-Punkte-Vorsprung bis zum Satzende. Moral bewiesen die Uni-Städter dann im vierten Satz, als man bereits mit fünf Punkten zurück lag und sich noch einmal zurück kämpfen konnte. In der zweiten Hälfte des Satzes hatten sie ihre stärkste Phase im gesamten Spiel und zwangen den VSV Jena in einen spielentscheidenden Tie-Break. Dieser sollte jedoch ein Spiegelbild zum vorherigen Satz darstellen: nach starkem Beginn führte Ilmenau bereits mit 6:3, jedoch drehte nun der Ex-Ilmenauer Breuel, der berufsbedingt in Jena spielt, im Angriff auf und trug entscheidend zum Spielgewinn gegen seine ehemaligen Mitspieler bei.

Damit sichert sich Jena wichtige zwei Punkte in einem Spiel, bei dem beide Teams durchaus unter ihren Möglichkeiten blieben. Aufgrund der sehr hohen Fehlerquote der Ilmenauer war die Niederlage am Ende verdient, aber absolut überflüssig. In der Tabelle muss man nun die Konkurrenz aus Jena und Weimar erst einmal ziehen lassen.

Für Ilmenau spielten: Köbe, Ecke, Giese, Hickethier, Ivanov, Langbein, Rath, Stiehler, Tischendorf, Ziehn

Gelesen 3192 mal Letzte Änderung am Sonntag, 06. Dezember 2015

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