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Herren

Thüringenliga
Samstag, 16. Februar 2008

Knapper Sieg

geschrieben von Marco Köbe
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Vor den Spitzenspielen am kommenden Samstag in der Campushalle gegen Nordhausen und Jena konnten die Ilmenauer Volleyballer trotz mäßiger Leistung SWE Erfurt 3:2 bezwingen und somit ihr zehntes Spiel in Folge gewinnen und den dritten Tabellenplatz verteidigen. 

SWE Erfurt - SV TU Ilmenau I 2:3 (25:23, 19:25, 13:25, 25:23, 9:15)

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Erfurt mussten die Ilmenauer Thüringenliga-Volleyballer ohne die ausbildungs- bzw. berufsbedingt fehlenden H. Breuel und M. Klemm antreten, dafür komplettierte L. Fischheiter aus der eigenen 2. Mannschaft die Mannschaft. Nachdem das Hinspiel zwar klar, aber glanzlos in eigener Halle mit 3:0 gewonnen wurde, wollte man natürlich auch in Erfurt die Punkte mit nach Hause nehmen.

Von diesem Willen war im ersten Satz jedoch nicht besonders viel zu merken. Ungenaue Annahmen und Feldzuspiele erlaubten nur sehr wenige Schnellangriffe über die Mitte, und Zuspieler L. Breuel hatte nicht seinen besten Tag erwischt, so dass die Pässe für die Außenangreifer oftmals nicht platziert genug waren. So landeten zu viele Angriffe im gegnerischen Block, und mit 6 in Folge gewonnenen Punkten kurz vor Satzende konnte Erfurt diesen für sich entscheiden. Im zweiten Satz agierte Ilmenau dann konzentrierter, und auch wenn  nicht vollends überzeugt werden konnte, hatte man SWE doch ziemlich sicher im Griff. Im dritten Durchgang schien der TU-Sechser dann vollends Fahrt aufgenommen zu haben, und man bestimmte jetzt eindeutig das Geschehen. Der eigene Block unterband ein ums andere Mal die gegnerischen Angriffe, und die eigenen Angriffe zeigten wieder gewohnte Präzision und Wirkung. Die schönen Sprungaufschläge von Fischheiter waren dann das Tüpfelchen auf dem i, mit dem der Satz überaus deutlich gewonnen wurde.

Wer jetzt dachte, das Spiel sei schon gewonnen, wurde allerdings bitter enttäuscht. Wieder schlichen sich wohl aus Konzentrationsschwächen viele kleine Fehler ins Ilmenauer Spiel ein, und auch in diesem ausgeglichenen Satz hatten die Erfurter am Ende knapp die Nase vorn.

Im Tiebreak konnte man dann die Konzentration wieder erhöhen, und eine Aufschlagserie von Pickel zum vorentscheidenden 8:4 konnte in einen sicheren 15:9-Satzewinn vollendet werden.

Gelesen 2761 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 21. August 2008