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Damen

Verbandsliga Süd
Dienstag, 27. November 2012

Vom Pech verfolgt

geschrieben von Sabine Staps
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Vergangenen Samstag stand das erste Heimspiel auf nicht ganz heimischem Boden statt. Nicht wie gewohnt in der Campus Halle der TU sondern in der kleineren Ziolkowski-Halle trat die Mannschaft des SV TU Ilmenau gegen den SV 1860 Oberweißbach I und den VfB Bischofferode I an. Schon zum letzten Training war den Ilmenauerinnen klar, dass es ein harter Spieltag werden wird. Mit der immer noch verletzten Zustellerin Claudia Beyer fehlte eine der wichtigsten Komponenten im Spielaufbau. In die Riege der Verletzten reihen sich die angriffsstarke Elena Chervakova sowie die ebenfalls in den letzten Spielen sehr stark spielende Lena Thiele und auch ihrer Schwester Nina Thiele. Nichts desto trotz galt es sich zu motivieren und zu versuchen, die entstandenen Lücken zu füllen.

Ilmenau, 24. November 2012

SV TU Ilmenau

-

SV 1860 Oberweißbach I 

0

:

3

13

 

25

9

 

25

13

 

25

Das erste Spiel des Tages bestritt der SV TU Ilmenau gegen Oberweißbach. Die Mannschaft des SV fand von Beginn an nicht ins Spiel. Bereits die richtige Aufstellung machte Probleme. Die erstmals in dieser Konstellation auf dem Spielfeld stehende Mannschaft machte zu viele Eigenfehler und verwandelte ihre teilweise guten Angriffe nicht in kostbare Punkte. Für die Gegner war es ein Leichtes den ersten Satz mit 13:25 für sich zu entscheiden. Trotz der herausragend spielenden Ersatzzustellerin Stefanie Helfricht war die Mannschaft zu unsicher und konnte sich selbst nicht richtig motivieren. Der sonst so wichtige Spaß am Spiel wollte einfach nicht aufkommen. So mussten auch die kommenden beiden Sätze 9:25 und 13:25 an die Gäste abgegeben werden.

 

SV TU Ilmenau

-

VfB Bischofferode

1

:

3

10

 

25

15

 

25

25

 

21

18

 

25

Gleich im Anschluss stand Ilmenau Bischofferode gegenüber. Nach zwei Auswechslungen auf Seite der Ilmenauerinnen ging es auch nur mäßig bergauf. Mit nun genaueren Annahmen und mehr Kampfgeist gelangen auch die Angriffe präziser, was sich leider im Ergebnis der ersten beiden Sätze nicht wiederspiegelte (10:25, 15:25). Im dritten Satz legten alle den Schalter um. Mit sehr guten Angriffen konnte das Geschwisterduo Silke und Kristin Geißler punkten und bescherte Ilmenau einen Lichtblick. Sofort merkten alle: Nicht die Spielqualität der Ilmenauerinnen ist das Problem sondern die Einstellung. Und genau die änderte sich schlagartig. Alle Spielerinnen hatten den Drang zum Ball, wollten punkten und das Spiel doch noch drehen. So konnte der erste Satz des Tages mit 25:21 gewonnen werden. Wenn am Ende doch nicht das Spiel gewonnen werden konnte, so gab es doch die wichtigste Erkenntnis des Tages von Judith Mengelkamp: „Eine derartige Leistungssteigerung habe ich noch nie innerhalb eines Spieltages erlebt!“.

Das letzte Spiel des Tages bestritt der SV Oberweißbach I gegen den VfB Bischofferode I. In diesem Spiel baute Bischofferode schnell ab und machte es den Gegnern einfach ihre Angriffe zu platzieren. So mussten die ersten beiden Sätze 25:10 und 25:12 an Oberweißbach abgegeben werden. Im letzten Satz des Tages bäumten sich die Spielerinnen des VfB noch einmal auf bevor sie auch Diesen mit 25:22 verloren.

Der SV TU Ilmenau hofft auf eine baldige Genesung aller seiner Spielerinnen. Kommendes Wochenende ist die Mannschaft zu Gast in Bischofferode und möchte dort seine Pechsträhne beenden.

Für Ilmenau spielten: S. Helfricht, C. Salchow, K. Geißler, S. Geißler, J. Mengelkamp, J. Heubach, S. Staps, L. Klaus

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