Herren

Thüringenliga
Donnerstag, 11. Dezember 2014

2014 ungeschlagen

geschrieben von Sebastian Ziehn
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Mit zwei deutlichen 3:0-Erfolgen zum Jahresabschluss konnten die Ilmenauer Volleyballer ihre makellose Saisonbilanz mit nun 12 Siegen aus 12 Spielen ausbauen und beendeten somit das Volleyball-Jahr ohne eine einzige Niederlage. Zwar standen diesmal lediglich acht Spieler zur Verfügung, wovon Ecke noch leicht angeschlagen war, jedoch gerieten die Siege gegen Ohrdruf II sowie den VSC Erfurt, beides Teams aus dem Tabellenkeller, zu kaum einem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

Ohrdruf, 06. Dezember 2014

Ohrdrufer SV II

-

SV TU Ilmenau

0

:

3

16

 

25

18

 

25

19

 

25

Gegen den Gastgeber aus Ohrdruf wackelte die Annahme der Unistädter, sodass kaum ordentliche Spielzüge aufgebaut werden konnten, die zu Punkten führen. So lag man nach dem schwachen Start schnell mit 5:10 hinten. Jedoch fand Ilmenau schnell zu seinem Spiel und durch eine Serie von Langbein, mit dessen Aufschlägen der Tabellenletzte aus Ohrdruf das ganze Spiel lang überfordert war, ging man Mitte des Satzes in Führung. Letztendlich wurde der Satz mit 25:16 noch deutlich gewonnen, was vor allem den druckvollen Aufschlägen von Köbe, sowie einer verbesserten Annahme geschuldet war. Im zweiten Satz hielten die Gastgeber zwar wieder besser dagegen und boten eine gute kämpferische Leistung, aber der individuellen Stärke der TU-Jungs konnten sie nicht viel entgegensetzen, sodass die Ilmenauer ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten. Durch die sichere Annahme hatte Zuspieler Ziehn leichtes Spiel und konnte seine Angreifer variabel einsetzen. Vor allem Hickethier und Herrmann erzielten Punkt um Punkt, wodurch auch der zweite Satz mit sieben Punkten Vorsprung deutlich an die Studentenmannschaft ging. Anschließend schlichen sich bei den bereits siegessicheren Ilmenauern einmal mehr Unkonzentriertheiten ein, was den Gegner wieder ins Spiel brachte und man bis zum 13:14 einem Rückstand hinterher lief. Danach steigerte man sich jedoch und gewann den Satz nach zwei Aufschlagserien von Langbein bzw. Enders doch noch deutlich mit 25:19.

SV TU Ilmenau

-

Volleyballsportclub Erfurt 05 I

3

:

0

25

 

12

25

 

13

25

 

23

Das zweite Spiel gegen den VSC Erfurt war bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams innerhalb von sechs Wochen. Im Pokal trennte man sich 1:1 und im Hinspiel in der Liga gewann man nach schwacher Leistung nur knapp mit 3:2. Jedoch waren die Erfurter diesmal stark personell geschwächt und hatten keine Wechselmöglichkeiten. Dementsprechend dominierte der Tabellenführer aus der Universitätsstadt den Gegner im ersten und zweiten Satz nach Belieben. So konnte man sich jeweils zum Satzbeginn durch Serien von Ottolinger und Langbein bzw. Ziehn und Herrmann bis zu einem Stand von 14:4 bzw. 14:3 absetzen und gewann beide Sätze überlegen mit 25:12 bzw. 25:13. Dabei konnten vor allem Herrmann und Hickethier im Angriff punkten. Der dritte Satz verlief jedoch noch einmal auf Augenhöhe, was daran lag, dass die Erfurter sich nicht abfertigen lassen wollten und sich noch einmal deutlich steigerten, aber auch daran, dass die Ilmenauer nicht mehr so konzentriert agierten wie noch in den ersten beiden Sätzen. Die Uni-Städter konnten sich nicht absetzen und beim 20:22 drohte bereits die Satzniederlage. Doch durch eine Aufschlagserie von Enders kämpfte man sich zurück und erarbeitete sich zwei Satzbälle. Den zweiten davon konnte letztendlich Ottolinger mit einem starken Mittelangriff nutzen, womit der Satz knapp mit 25:23 gewonnen wurde.

Da alle anderen Konkurrenten bereits mindestens zweimal verloren haben, gehen die TU-Jungs zwar als recht souveräner Tabellenführer ins neue Jahr, jedoch warten dort noch schwere Aufgaben auf das Team von Alexander Heisig: in vier der verbleibenden acht Spiele trifft man auf die drei Hauptkonkurrenten Concordia Erfurt, Ultramöbel Sachsenbrunn, sowie Schloss Apolda, wobei man gegen Letzteren noch zweimal spielen muss.

Für Ilmenau spielten: Herrmann, Köbe, Ecke, Enders, Hickethier, Langbein, Ottolinger, Ziehn

In der zweiten Runde des Thüringenpokals, die spielerisch das Saisonhighlight werden sollte und am 7.März stattfindet, wurde den Ilmenauern mit dem Erfurter VC, einem ehemaligen Regionalligisten und aktuell souveränem Tabellenführer in der Thüringenliga, der schwerste mögliche Gegner zugelost. Zwar ist man in diesem Spiel klarer Außenseiter, jedoch kann man den anderen beiden Thüringenligisten aus Schmalkalden und von der SG Erfurt electronic in der Vierergruppe eventuell die Stirn bieten.

Gelesen 1617 mal Letzte Änderung am Freitag, 12. Dezember 2014

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